Willkommen beim NABU Schwarzwald-Baar

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siehe unter:   AKTUELLES  Termine und Veranstaltungen

Wir freuen uns auf Sie !

 

29.9.2019 – VHS-Exkursion –

gemeinsam mit NABU Schwarzwald-Baar

 

Das Randecker Maar – über 50 Jahre Vogel- und Insektenzugforschung

 

Ein Maar in Baden-Württemberg ? 50 Jahre Vogelzugforschung auf ehrenamtlicher Basis ?  Insektenwanderungen auch bei uns ? Die Reise führt uns an den Albtrauf bei Kirchheim u. Teck, wo uns Dr. Wulf Gatter, international renommierter Forscher, Förster und Begründer der privaten Forschungsstation Randecker Maar e.V. in die Geheimnisse und herausragenden Erkenntnisse zu diesen Naturphänomenen in einer eindrucksvollen Landschaft einweihen wird.

 

Zum (späteren) Mittagessen besuchen wir die Hohensteiner Bioland-Käserei der Familie Rauscher mit nicht nur vegetarischem Vesper (u.a. Albzarella) und Führung. Den Abschluss bilden die Krauchenwieser Baggerseen, bespielhaft für die laufende Renaturierung am Hüfinger Riedsee.

 

Exkursionsleitung : Otto Körner

 

Unser geplanter Programmablauf (Zeitpunkte flexibel mit Ausnahme der Abfahrt) :  

08:00 Abfahrt Bhf Donaueschingen Fahrgemeinschaften (P+R beim Busbahnhof)

10:00 Führung Randecker Maar durch/mit Herrn Prof. Dr. h.c. Wulf Gatter

14:30 Hohensteiner Käserei – Fam. Rauscher 

17:30 Krauchenwieser Baggerseen

19:30 Rückkehr Donaueschingen

 

Anmeldung zur Exkursion:

Bei Sabine Spies/VHS Baar, spies@vhs-baar.de

 

 

NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“:

 

Landwirte haben ein Herz für Schwalben -

NABU Schwarzwald-Baar zeichnet drei „schwalbenfreundliche Betriebe“ aus

 

Bei Familie Dotter in Urach, Herrn und Frau Lauble in Marbach und in der Pferdepension Spitalhöfe sind Schwalben willkommen: „Wir freuen uns, wenn wir die eleganten Vögel in den Sommermonaten beobachten können. Und bei uns fliegen jedes Jahr über 200 Jungvögel aus“ sagt Herr Lauble stolz. Er bietet auch künstliche Nisthilfen für Mehlschwalben außen am Haus an. Bei den drei Betrieben gibt es an die 70 Schwalbennester. Für diese Gastfreundschaft hat Herr Thomas Schalk vom NABU Schwarzwald-Baar  jetzt die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ überreicht. Eine Plakette am Haus zeigt ab sofort, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sich für den Schutz der Schwalben einsetzen.

 

Denn die Lebensbedingungen der filigranen Flugkünstlerinnen, die früher überall im Land weit verbreitet waren, haben sich verschlechtert. Es gibt immer weniger geeignete Brutmöglichkeiten an oder in Gebäuden. „Auch der richtige Lehm als Baumaterial für die Nester muss vorhanden sein“ erklärt Herr Biselli von den Spitalhöfen. „Und es gibt wohl weniger Insekten und damit weniger Nahrung für die Schwalben“, ergänzt Herr Schalk.

 

Um auf diese Probleme aufmerksam zu machen und zugleich für mehr Gastfreundschaft gegenüber den „Glücksbotinnen“ zu werben, hat der Naturschutzbund die bundesweite Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ ins Leben gerufen. Seit dem Start im Jahr 2010 konnten allein in Baden-Württemberg weit über 500 Auszeichnungen verliehen werden.  „Ich hoffe, dass wir künftig noch viele weitere Urkunden und Plaketten überbringen können“, sagt der NABU Vorsitzende.

 

Er ergänzt: „Leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen versuchen die Schwalben vom Bezug ihres Domizils abzuhalten oder Nester entfernen.“ Obwohl das illegal ist: Schwalben und ihre Niststätten stehen unter Schutz. Sie zu beschädigen oder zu zerstören, ist laut Bundesnaturschutzgesetz verboten. „Häufig ist es Kot unter dem Nest, der für Ärger sorgt“, berichtet Schalk.  Abhilfe lasse sich jedoch meist einfach mit einem sogenannten Kotbrett schaffen.

 

NABU-Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“:

Wer ein Gebäude auszeichnen lassen möchte, findet alle Informationen unter www.NABU-BW.de/schwalbenfreundlicheshaus

  

 

25. Juli 2017
 

Seltener Schmetterling findet neue Heimat auf dem Gelände des Gymnasiums am Hoptbühl

 

Seit vielen Jahren lebte das Esparsetten-Widderchen auf dem ehemaligen Ford-Keller-Gelände neben dem Landratsamt in Villingen. Da hier nun ein Verwaltungsgebäude von Südwest-Metall errichtet wird, ging dieser Art der Roten Liste der bedrohten Tierarten ein weiterer Lebensraum verloren.
 

Auf Initiative von Thomas Schalk, Lehrer des Gymnasiums am Hoptbühl und Vorsitzender des NABU Schwarzwald-Baar, wurde der Versuch unternommen, diesen Tieren einen neuen Lebensraum zur Verfügung zu stellen und sie umzusiedeln. Dazu bot sich eine Wiese am Rand des Schulgeländes an. Die Ersatzfläche konnte letztes Jahr noch rechtzeitig angelegt und die Nahrungspflanzen für die Raupen ausgesät werden, da der Investor, die Sanierungsfirma und die Stadt Villingen-Schwenningen, vertreten durch Frau Andrea Zeumer vom Amt für Gebäudewirtschaft und  Hochbau, das Projekt engagiert unterstützten. Schließlich wurden noch einige hundert Raupen abgesammelt und umgesiedelt, bevor die Bagger anrückten.

 

Letztes Jahr konnten bis zu 70 Widderchen beobachtet werden. Dieses Jahr sind es sogar bereits einige hundert Tiere und viele  weitere seltene Insekten- und Vogelarten profitieren von der Vielfalt an heimischen Pflanzen. Die Pflege der Fläche übernehmen die Schüler der Ökologie-AG des Gymnasiums und Mitglieder des NABU jeweils mit Unterstützung durch Thomas Schalk.

 

 

 


"Natur erleben - Natur erkunden - Natur verstehen - Natur schützen"

Wir möchten Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Grünes Klassenzimmer bei Donaueschingen
Grünes Klassenzimmer bei Donaueschingen

siehe auch unter Projekte > Umweltbildung


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